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Brachial: Das ist der JUDD von Carlsson

610 PS ist der JUDD stark. Das Ziel: Der Pikes Peak. Vorgestellt wird der Bergrenner von Tuner Carlsson auf dem Genfer Autosalon.

Nicht nur die Leistungsausbeute kann sich sehen lassen, auch das Leergewicht des Bergrenners von gerade mal 780 Kilo ist beeindruckend. Ein „gewöhnlicher“ Mercedes SLK 55 AMG wiegt nämlich mit 1610 Kilo fast eine Tonne mehr. Doch wo hat der Super-Roadster seine Kilos eingespart? In erster Linie an der Karosserie: Die gesamte Verkleidung samt Aerodynamik ist aus Carbon gefertigt. Der geschlossene Unterboden des neuen Monsters von Carlsson sorgt, wie der Spoiler, für einen verbesserten Luftwiderstand und eine erstklassige Bodenhaftung.

Ein 3,4 Liter großer Achtzylinder mit 610 Pferden unter der Haube peitscht das Leichtgewicht mit 430 Newtonmeter über den Asphalt. Auch beim Motor wurden Kilos gespart, denn aufgrund der Aluminiumverarbeitung hat dieser mit 120 Kilo ein optimales Wettkampfgewicht. Die Gangwahl erfolgt über ein Hewland-Getriebe mit Paddle-Shift-Schaltung. Zur Pisten-Ausstattung gehört außerdem ein 3-fach einstellbares Rennfahrwerk und eine ultraleichte Bremsanlage. Die Rennschalensitze im spartanischen Cockpit sind ebenfalls auf Gewichtsreduktion ausgelegt. So richtig auspowern darf sich der JUDD jedoch keines Falls auf deutschen Straßen. Er wird in Zukunft bei deutschen und internationalen Bergrennen seinen Konkurrenten zeigen was er drauf hat. Unter anderem auch auf dem legendären Pikes Peak in Colorado. Fahrer und verantwortlicher Teamchef wird der Schweizer Bergrennfahrer Reto Meisel sein.