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Mini Rocketman Olympia London 2012 Concept

Olympiade 2012 in London. Anlass genug für Mini eine Spezialstudie des Rocketman Concept vorzustellen und so den Hingucker in London auf die eigene Marke zu ziehen. Das Rocketman Concept, welches vergangenes Jahr in Genf enthüllt wurde, war schon ein sehr spezielles Projekt.

So manch einer vermag die normalen Minis auf den Straßen schon als extrem kreativ und innovativ designt empfinden. Aber mit dieser Spezialstudie hat es Mini mal wieder geschafft sich selbst zu übertreffen. 3,41 Meter ist die Studie kurz, die Räder stehen weit außen und das komplett transparente Dach mit der roten Stirn scheint als würde es in der Luft schweben. Die Streben im Dach werden mit einer Lichtleiter beleuchtet, sodass sich ein Flaggenmotiv ergibt. Man hat nicht das Gefühl, dass es sich hier um ein Auto handelt- zumindest nicht um ein Auto von diesem Planeten. Die Fenster sind sehr steil und fast durchgängig, sodass eine große Glass Fläche den Mini umrundet und in Kombination mit dem voll transparenten Dach einen Ufo-Look verleiht- ziemlich abgefahren!

Je nach dem aus welcher Perspektive man das raumschiffartige Gefährt betrachtet, blickt es mal lieb aus seinen Kulleraugen-Scheinwerfern und mal böse. Um die Scheinwerfer herum wurden hell blaue Leuchtringe verbaut. Die Rücklichter heben sich bei diesem Designauto von der Karosserie ab und stehen Bügelförmig auf den Kotflügeln. Der rote Kühlergrill des Rocketman besteht aus vielen kleinen Mini-Logos, die Oberfläche ist aus auf Hochglanz poliertem kohlenfaserverstärkten Kunststoff in tief Blau. Diese Blau-Weiß-Rot Farbkombination zieht sich durch den gesamten Rocketman. Schließlich ist ja auch Olympiade. Mini hat dazu das passende Farbkonzept.

Chassis und Anbauteile sind bei dem Mini Rocketman Concept aus kohlefaser verstärktem Kunststoff gefertigt.
Wenn man sich schließlich an das Fahrzeug herantraut und einen Blick ins Innere wirft stellt man fest, dass die Studie im Innenraum fast noch ausgeflippter ist als am Exterieur. Es ist, als hätte Mini was das Interieur betrifft, seinen Designern freie Hand gegeben. Ganz nach dem Motto: „Lebt euch mal richtig aus!“ Gesagt getan! Blickfang ist das Basketballspiel mit Figuren das auf dem Mitteltunnel im Maßstab 1:87 stattfindet. Als wäre Basketballkarten sammelnden Kindern hier das nötige Handwerkszeug in die Hand gegeben worden. So wirkt das ganze Interieur sehr verspielt und flippig. Passend zur Olympiade befinden sich viele Austragungsorte der Olympischen Spiele auf einem dreidimensionalen Band quer über dem Armaturenträger. Natürlich wurde aber bei all der Innovationskraft an dem klassischen großen Mini-Tacho festgehalten, der durch wechselnde Lichtstimmung gut in Szene gesetzt wird. Das Lenkrad läuft nach hinten schüsselförmig zu und ermöglicht ein gutes zupacken.
Die Sitzbezüge sind aus blauem Nubukleder, die Wangen aus einer besonders rutschfesten Oberfläche für ein sportliches Sitzen. Hinten befinden sich ein vollwertiger Sitzplatz, sowie ein Notsitz. An der Rückenlehne des Notsitzes befindet sich ein abnehmbarer Rucksack. Trotz der kleinen Größe des Autos gelingt das Ein- und Aussteigen vorne, sowie hinten problemlos. Verdanken ist dies den doppelten Türscharnieren, die den Öffnungswinkel vergrößern.
Am Kofferraum befindet sich eine herausziehbare Lade, die das Kofferraumvolumen erweitert.

Auf Fragen bezüglich der Motorisierung und weiteren Details wird mit Schweigen geantwortet. Der Showwagen bewegt sich jedenfalls fast lautlos mit einem Elektromotor. Die weiße Auspuff-Attrappe? Mode, Design, Lifestyle, was sonst?

Zu rechnen ist mit dieser Edition frühestens nach Einführung der neuen Mini Generation. Und das bedeutet, dass wir uns eine Weile gedulden müssen. Wir sind gespannt, ob der Rocketman es bis auf die Straße schafft. Zu wünschen wäre es jedenfalls alle Mal. Fragt sich nur zu welchem Preis er zu haben wäre, bei all der innovativen, neuen Technik.