Folge Auto im Test auf Facebook:

Probleme der Ingolstädter mit den Elektromodellen

Wo der „Vorsprung durch Technik“ bei der e-Reihe ist, fragt man sich in letzter Zeit zu Recht. Als Audi sein Urban-Concept vorstellt vrkauft Renault bereits seinen Twizy. Zur Präsentation des A3 e-tron prescht BMW mit dem i3 auf den Markt. Und auch mit dem e-Sportler R8 zog Audi den kürzeren im Vergleich zu Mercedes, da der R8 nicht in Serie gehen wird. Der SLS E-Cell hingegen schon. Man wolle sich wegen der im kommenden Jahr noch stärkeren Krise der Branche auf Modelle zum geldverdienen konzentrieren. Auch der Wechsel des Entwicklungschefs sorgt für Unstimmigkeiten, da der Nachfolger gänzlich andere Vorstellungen hat und viele Dinge aus der Amtszeit des Vorgängers nun eingestellt werden.

Der VW Aufsichtsratchef Ferdinand Piech hält ohnehin nichts vom reinen Elektrofahrzeug. So setzt Audi jetzt auf Plug-in-Hybridmodelle. Der Wankelmotor kommt dabei allerdings nicht in Frage. An seiner Stelle soll ein Dreizylinder den Job machen. Die rein elektrische Reichweite eines A3- oder Q7-Plug –in liegt derzeit bei knapp 50 Kilometern. Ein Tesla Model S orderten sich die Ingolstädter aber trotz des angeblichen Desinteresses am reinen e-Mobil.