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Vorhang auf für die Porsche PS-Boliden

An welches Land denkt man, wenn man an Porsche 911 Umbauten denkt? Richtig, natürlich an Deutschland. Diesen Elfern macht so schnell keiner was vor. Einer der verrücktesten Tuner in der Branche ist wohl Alois Ruf. Warum? Weil keiner vor ihm auf die Idee kam, einen V8-Motor zu konstruieren und im Heck eines Elfers zu platzieren. Statt des verpflichtenden Sechszylinder-Boxermotors sorgt im Ruf RGT-8 nämlich ein 4,5-Liter-V8 mit 550 PS für ordentlich Druck. Der 911er schafft immerhin 318 km/h Spitze. Ein Wert, mit dem es der heiß gemachte GT2 RS von Tuner Wimmer locker aufnimmt. Umfangreichen Tunings und zwei spezielle Turbolader machen den Wimmer-Porsche mit beeindruckenden 1020 PS auf der Hinterachse zu einem der beeindrucksten 911er der Welt. In 3,4 Sekunden rast das Auto von 0 auf 100, in 8,7 Sekunden sind 200, nach nicht ganz 16 Sekunden 300 km/h erreicht. Der absolute Wahnsinn! Die Höchsgeschwindkeit? 389 km/h! Noch Fragen?

Ein ganz besonderer Porsche-Spezialist ist der Edeltuner 9ff. Als Basis für die 9ff GTurbo-Modelle eignen sich sowohl Serien-Turbos als auch GT3. Viel haben die bis auf 1200 PS und 1150 Newtonmeter aufgepumpten Boliden mit ihren Technikspendern aber nicht mehr gemein. 9ff modifziert den kompletten Motor, inklusive Hubraum, Zylinderköpfe, Benzinförderanlage und Turbolader. Unter Zuhilfenahme von Getriebeverstärkung, Rennfahrwerk und 20 Zoll großen Alus knallt der 9ff GTurbo in einer Zeit von 2,8 Sekunden auf Tempo 100 . Noch beeindruckender wird die Tuning-Wirkung, wenn es geradeaus geht: Mit 414 km/h ist der 9ff GTurbo 1200 gute 100 km/h schneller als ein Turbo S!