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Testbericht der Autovermietung Dollar

Online:

Auffällig ist, dass auf der Onlineseite die Fahrzeugflotte nicht einsehbar ist. Wahrscheinlich ist dies der Internationalität des Unternehmens geschuldet und den somit abweichenden Flotten, je nach Standort. Auch haben sich einige Fehler auf der deutschen Seite eingeschlichen. So können beispielsweise keine Umlaute angezeigt werden und einige Texte sind auf Englisch geschrieben.

Service:

Dollar bietet keinen guten Kundenservice. Unmotivierte, träge Mitarbeiter stehen an den Schaltern und fertigen die Kunden mit ihrer letzten Kraft gerade noch so ab, bevor sie in den „wohl verdienten Feierabend“ gehen- so scheint es jedenfalls. Stellt man vor Ort dem Personal eine Frage, kann man sich auf lange Wartezeiten gefasst machen, bis die Mitarbeiter die gewünschte Information aus ihren Computern und Akten herausgesucht haben. Zwar wird der Newsletter des Unternehmens auf der Startseite angeboten, ein Frageformular jedoch nicht.

Verfügbarkeit:

Probleme mit den reservierten Autos sind hier alltäglich. Nicht nur, dass spezielle Modelle nicht vorhanden sind, häufig ist nicht einmal die gebuchte Klasse vorhanden. Zum Stationsnetz ist zu sagen, dass zwar weltweit viele Stationen vorhanden sind, in Deutschland jedoch nur Wenige.

Testanmietung:

Da es sich bei Dollar um ein US-Amerikanisches Unternehmen handelt, wäre eine deutsche Station nicht repräsentativ. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, unsere Testanmietung an der Station am Flughafen von Miami durchzuführen. Somit ist unser Erlebnis besonders repräsentativ. Wie die typischen Urlauber kamen wir nach einem langen Flug und schon etwas müde am Flughafen an. Nach diversen Einwanderungskontrollen ging es dann endlich zur Dollar Station. Schon der Anblick jagte uns einen Schrecken ein: Die gesamte Station war vollkommen überfüllt mit anstehenden Kunden. Gegenüber an der Sixt Station wurden die Kunden zügig dran genommen und konnten in ihren Urlaub aufbrechen. An der Dollarstation hat es sage und schreibe 3 Stunden gedauert bis wir endlich am Schalter angelangt waren. Nun teilte man uns zunächst einmal mit, dass der von Deutschland aus gebuchte Ford SUV nicht mehr verfügbar ist. Wir könnten allerdings einen Ford Explorer haben. Hinzu kommt, dass man uns für den Explorer auch noch den höheren Preis berechnen wollte. Nach einer Diskussion zeigte man sich schließlich kulant und überließ uns den Explorer zu den ursprünglichen Konditionen. Als wir nach den Kosten für einen zusätzlichen Fahrer fragten war das Personal offensichtlich überfragt und musste erst einmal in den eigenen Flyern nachschauen. Als wir dann das Auto übernahmen war letztendlich alles in Ordnung: Ein sauberes, gepflegtes Auto. Die Rückgabe verlief dann weniger abenteuerlich.

Unser Fazit:

Zwar bietet Dollar wirklich niedrige Preise bei denen die Konkurrenz nicht mithalten kann, allerdings sind mit diesen günstigen Preisen erhebliche Strapazen verbunden. Unserer Meinung nach sollte man lieber etwas mehr bezahlen und dafür entspannt in den Urlaub starten.