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Traumauto finanzieren: Sportlich in die Oberklasse?

Das Traumauto ist gewählt, Farbe und Konfiguration des Porsche Cayenne passen und der Preis ist vereinbart. Fehlt nur noch eine möglichst günstige Finanzierung. Die Auswahl an Kreditangeboten ist kaum zu überblicken und noch dazu lassen sich grundsätzlich zwei Arten unterscheiden: Autokredit von der Bank und Händlerfinanzierung. Viele Angebote mögen anfangs besonders attraktiv wirken, sei es wegen hoher Rabatte oder günstiger Zinssätze. So gut wie sicher ist erst einmal nur eines: Wer sich für das erstbeste Angebot entscheidet, zahlt in aller Regel mehr als nötig. Wer hingegen sparen möchte, der vergleicht – und das möglichst genau!

Autofinanzierung – woher nehmen?

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Autofinanzierungen unterscheiden: Der Autokredit von der normalen Geschäftsbank und die Händlerfinanzierung über den Hersteller bzw. dessen Autobank. Beide Varianten bringen Vor- und Nachteile mit sich, die sich gegenseitig zu übertrumpfen imstande sind. Es lässt sich also keine allgemeine Aussage darüber treffen, welche der beiden Arten nun die bessere ist, denn letzten Endes kommt es immer auf den Einzelfall an, also das zu finanzierende Fahrzeug und die dafür erhältlichen Finanzierungsangebote.

Wer sich das Geld bei einer normalen Geschäfts- bzw. bei seiner Hausbank besorgt, kann beim Händler vergleichsweise hohe Rabatte einstreichen. Der Käufer tritt dort ganz einfach als Barzahler auf, was den Händler gerne mal zu Preisnachlässen zwischen 10 und 20 % bewegt. Darüber hinaus kann der Kunde frei wählen, für welches Fahrzeug er den Kredit verwenden möchte. Händlerfinanzierungen beschränken sich meist auf das eigene Sortiment, zum Teil gelten einzelne Angebote mitsamt ihren Konditionen nur für ein einziges Modell.

Auto-Finanzierung

Auf der anderen Seite bieten die Autobanken deutlich niedrigere Zinssätze als die eigene Hausbank. Für den Hersteller ist die Finanzierung seiner Fahrzeuge Teil der absatzfördernden Maßnahmen. Es kommt ihm also gar nicht so sehr darauf an, möglichst hohe Zinsen zu erwirtschaften. Vielmehr ist er daran interessiert, seine Fahrzeuge an den Mann zu bringen und so hohe Absatzzahlen zu erzielen.

Wissenswertes zum Autokredit

Rein technisch betrachtet sind Autokredite normale Ratenkredite. Gegenüber solchen Krediten, die ohne Verwendungszweck und daher zur freien Verfügung vergeben werden, sind sie jedoch deutlich günstiger. Das liegt schlicht daran, dass das Fahrzeug selbst als Sicherheit dient. Der Wagen geht nach dem Kauf also nur in den Besitz des Käufers über, bleibt jedoch im Rahmen der Sicherungsübereignung Eigentum des finanzierenden Instituts. Das gilt übrigens unabhängig davon, ob der Kredit von einem Händler oder der Hausbank gewährt wurde.

Ein wichtiges Vergleichsmerkmal bei allen Krediten ist der effektive Jahreszins, denn er gibt über die tatsächlichen Kosten eines Kredites Auskunft, da hier neben dem Nominalzinssatz beispielsweise auch Bearbeitungsgebühren, Auszahlungskurs und die Tilgung mit berücksichtigt werden. Daneben sollte auf ausreichende Flexibilität geachtet werden, was die vorzeitige Rückzahlung anbelangt. Da es sich auch beim Autokredit um ein Verbraucherdarlehen handelt, müssen sich die Banken an gesetzliche Richtlinien halten und dürfen maximal 1 Prozent der Restschuld als Vorfälligkeitsentschädigung erheben.

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