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Wichtige Informationen zur Versicherungsdoppelkarte

Ein Versicherungsnachweis kann auch auf elektronischem Wege erfolgen. Für die Zulassung eines PKWs wird eine Versicherungsdoppelkarte benötigt. Diese kann schnell besorgt werden, wobei es heute schon elektronische Versicherungsbestätigungen (siehe eVB-Nummer) gibt. Eine Zulassung ist tatsächlich nur möglich, wenn gegenüber der Zulassungsstelle belegt werden kann, dass für das anzumeldende Fahrzeug ein Versicherungsschutz besteht. Das gilt auch dann, wenn kein reguläres Kennzeichen verwendet wird, sondern ein Kurzzeitkennzeichen beantragt wird. Schließlich kann auch in einer kurzen Zeit ein Unfall passieren und das Fahrzeug wäre in diesem Fall nicht versichert.

Es muss für eine KFZ-Zulassungsstelle immer klar erkennbar sein, dass ein Fahrzeug ausreichend versichert ist oder zumindest ein vorläufiger Versicherungsschutz besteht. Meistens wird der richtige Schutz erst beantragt, wenn das Fahrzeug zugelassen wurde. Um einen Nachweis für den Versicherungsschutz zu erbringen, sind verschiedene Möglichkeiten erlaubt. Der wohl bekannteste Weg ist eine Versicherungsdoppelkarte, die bei der Zulassungsstelle bei der Zulassungsbeantragung mit vorgezeigt wird. Diese Versicherungsdoppelkarte wird von der Versicherung ausgestellt und per Post an den Versicherten zugesandt. Das kann ein paar Tage in Anspruch nehmen. Mit dieser Versicherungsdoppelkarte kann sich der Versicherte dann auf den Weg zur Zulassungsstelle machen und die Zulassung vornehmen.

Das Verfahren der Versicherungsdoppelkarte wird von vielen Versicherungen immer noch bevorzugt versendet. Die Versicherungsdoppelkarte wird hierbei häufig als Deckungskarte bezeichnet. Inzwischen gibt es aber noch andere Alternativen, wie zum Beispiel eine elektronische Versicherungsbestätigung. Dieses Verfahren basiert auf einem elektronischen System und der Sachbearbeiter in der Zulassungsstelle kann über das Internet überprüfen, ob eine Versicherung für das Fahrzeug vorliegt.

Das geht wesentlich schneller über die Deckungskarte. Für den elektronischen Weg wird eine Versicherungsbestätigungsnummer benötigt. Das ist ein kurzer Code, der aus Buchstaben und Zahlen zusammengesetzt wird. Am besten ist, wenn man sich vor der Zulassung mit der Zulassungsstelle in Verbindung setzt, welches Verfahren möglich ist. Erst dann kann man der Versicherung telefonisch mitteilen, wie die Deckungskarte übermittelt werden soll.