Folge Auto im Test auf Facebook:

Wichtige Informationen und Tipps zum Motorschaden

Ein Motorschaden ist ein teures und nervenzerreißendes Ärgernis, welches sich in der Regel vermeiden lässt. Damit dir dieses Problem erspart bleibt, haben wir diesen Ratgeber zur Entstehung und Vorbeugung eines Motorschadens verfasst.

Wasser und Öl sind die Lebensader des Motors

Egal ob beim Ferrari– oder Smart-Motor – In jedem Motor stellen Wärme und Reibung eine Belastung dar. Ein Motorschaden entsteht, wenn Metall auf Metall reibt oder wenn es im Motor zu heiß wird. Ein Kühlsystem sorgt für die Abfuhr von Hitze, Öl reduziert die Reibung. Der Motor Deines Autos wird von Wasser umspült, das von einer Wasserpumpe zum Kühler geleitet wird. Dort fließt es über einen Körper mit Lamellen, an denen Luft vorbei strömt. Sofern genügend Kühlwasser im System ist, die Wasserpumpe arbeitet und ein Lüfter kühle Luft zum Motor leitet, kann er nicht zu heiß werden. Im Motor sorgt außerdem Öl für Schmierung, es reduziert die Reibung und transportiert ebenfalls Wärme ab. Seit Jahrzehnten warnen Kontrollleuchten den Fahrer, wenn es dem Motor zu heiß wird oder der Öldruck nicht stimmt. In modernen Autos bekommst du ständig vom Bordcomputer Informationen, die dich warnen, wenn dem Motor ein Schaden droht.

Wie du einen Motorschaden verhinderst

Halte dich an die Empfehlungen des Herstellers. Es gibt verschiedene Motoröle und Zusätze zum Kühlwasser. Das Kühl- und Schmiersystem funktioniert nur, wenn du ausschließlich das Öl und die Kühlflüssigkeit verwendest, die der Hersteller vorschreibt. Außerdem gibt es eine Höchst- und Mindestmenge der Flüssigkeiten. Schau in die Bedienungsanleitung Deines Autos. Dort steht, wo du den Ölmessstab findest und wo der Behälter für die Kühlflüssigkeit ist. An dem Behälter siehst du den Füllstand des Kühlwassers, den Ölstand misst du mit dem Peilstab. Füll Öl und Wasser nach, wenn der Stand sich bei Minimum befindet.

Motoren schonend behandeln

Bringen keine Gegenstände vor dem Kühlergrill an, denn diese behindern die Luftzufuhr zum Kühler. Ferner ist es wichtig, rechtzeitig zu schalten. In der Betriebsanleitung steht die optimale Motordrehzahl, fahre so oft es geht, in diesem Drehzahlbereich.