Folge Auto im Test auf Facebook:

Winterreifen oder Winterräder – wichtige Tipps und Fakten

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit wirst du vom Gesetzgeber verpflichtet, Dein Auto mit Winterrädern auszustatten und die Bereifung den neuen Herausforderungen des Untergrundes anzupassen. Alljährlich stehen viele Autobesitzer vor der Frage, ob Winterreifen auf den Alufelgen oder komplette Winterräder die bessere Entscheidung sind. Hier erfährst Du wichtige Unterschiede und bekommst einen Einblick, worauf Du achten und an welchen Aspekten Du Dich orientieren solltest.

Winterkompletträder sind fahrsicherer und günstiger

Nasser, von Reif oder Frost überzogener und verschneiter Fahrbahnbelag setzt Dich als Autofahrer ganz neuen Bedingungen aus. Nur mit den entsprechenden Rädern kannst du wirklich sicher fahren, sodass das seit 2010 bestehende Gesetz zur Winterreifenpflicht durchaus nicht als Schikane angesehen werden kann. Willst du im Winter nicht auf Deine Alufelgen verzichten, kannst du in der Werkstatt Winterreifen auf den Felgen aufziehen lassen. Allerdings gehst du hier das Risiko ein, dass die Felgen den Einflüssen von Salz und Eisbrocken auf der Straße ausgesetzt sind und beschädigt werden können. Auch das geringe Gewicht der Alufelgen wird im Winter eher zu einem Nachteil. Mit klassischen Stahlfelgen bist Du besser beraten und erhältst eine viel höhere Bodenhaftung. Getunte Fahrzeuge liegen im Sommer meist tiefer und werden mit Rädern gefahren, die nur einen marginalen Spalt zwischen dem Fahrzeugunterboden und dem Fahrbahnbelag lassen. Bei erhöhter Schneedecke kann die niedrige Straßenlage zu einem Problem werden und Deine Fahrsicherheit, sowie die Langlebigkeit der Felgen maßgeblich einschränken. Fakt ist also: Winterräder sind vorteilhafter und helfen Dir obendrein dabei, alljährlich beim Reifenwechsel Geld zu sparen und Dich nicht auf die Dienstleistung einer Werkstatt berufen zu müssen. Die Wechselsaision fängt bereits Ende September an. Achte also darauf, dass du die passenden Winterkompletträder rechtzeitig besorgst, damit du nich zu lange auf einen Termin in deiner Werkstatt warten musst und die begrenzten Angebote nutzen kannst.

Sind die Winterräder noch verkehrssicher?

Hast du Dich gegen Winterreifen auf deinen teuren Alufelgen und für komplette Winterräder entschieden, solltest du nun mit der Suche nach hochwertigen Modellen beginnen. Alle Winterräder verfügen über eine spezielle Gummimischung, die den Bedingungen in der kalten Jahreszeit angepasst und auf den glatten eisigen Belag der Straßen abgestimmt ist. Winterrädersollten Dein Fahrzeug höher über den Straßenbelag bringen, sodass verkrusteter Schnee oder Eisbrocken keine Schäden am Unterboden anrichten können. Auch die Profiltiefe ist ein wichtiges Merkmal für Deine Sicherheit und sollte entsprechend nicht unterschätzt werden. Beträgt die Profiltiefe weniger als vier Millimeter, solltest Du die Winterreifen unbedingt austauschen. Gleiches gilt auch, wenn du bereits seit mehr als sechs Jahren mit deinen Winterreifen fährst und die Profiltiefe laut Gesetzgeber noch ausreichend ist. Mit der Zeit verschleißt der Gummi, sodass der Reifen ein Risiko darstellen und beispielsweise während der Fahrt platzen kann. Markenhersteller und Reifenmodelle mit guter Bewertung bieten Dir Sicherheit und sollten sowohl bei Winterreifen, wie bei Kompletträdern in die primäre Auswahl gelangen.

Fazit: Willst du den Reifenwechsel selbst vornehmen, ist die Entscheidung für Winterräder inklusive Felgen praktisch. Auch wenn Stahlfelgen das Design Deines Autos verändern, bieten sie Dir im Winter eine bessere Bodenhaftung und eignen sich für Fahrten bei Matsch und Schnee. Ein ausreichend tiefes Profil und der glatte, nicht poröse oder einseitig abgefahrene Gummi sind zwei weitere Kriterien für die sichere Bereifung. Mit Kompletträdern sparst du dank Eigeninitiative beim Wechsel Zeit und Kosten. Weitere Informationen und Winterreifentest findest du beim ADAC.