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Dodge Viper Die Schlange ist zurück- giftiger und gefährlicher

Die Dodge Viper ist zurück. Und wie! Eine lange Haube, eine knackige Heckpartie, die so manch einen Mann schwach werden lässt. 650 Michiganer Pferde sorgen unter der Haube dieses US-Cars für Furore am Steuer. Die Auto-im-test Redaktion hat für euch einen Blick riskiert!

Es gibt Menschen die haben eine bestimmte Gabe, die ihnen von Mutter Natur in die Wiege gelegt wurde. Genauso ist es auch bei Autos. Mit ihren beeindruckenden 812 Newtonmetern und dem 8,4-Liter-V10 Motor hat die neue Viper aus dem chrysler Konzern die Gabe ihre Fahrer in Extase zu versetzen. Obgleich sie sich vor 1,5 Jahren aus dem Sportwagen Rudel zurückgezogen hat- die Viper ist ein Naturtalent darin Leute ins Staunen zu versetzen. So macht sie es auch auf der NYIAS 2012, auf der sie von so vielen Besuchern begutachtet wird wie kein anderes Auto auf der Messe.

Formschönheit

Rein objektiv betrachtet hat die neue Dodge Viper eine sportlich, markante Optik. Subjektiv: Der Wagen ist eine einzige Sportskanone wie er in so manchen Männerträumen vorkommt. Aggressiver Heckspoiler und Brembo-Bremsanlage. Die Viper Schriftzüge auf den Einstiegsleisten machen lust aufs Fahren. Die großen Lufteinlass-Schlitze rechts und links an den Seiten wirken sehr brutal. Kurz: Das Idealbild eines Supersportlers. Die großen Schlangenlogos an Front und Heck zeigen Passanten womit sie es zu tun haben.

Interieur

Als ich hinter dem Steuer des 650 PS Boliden Platz nehme greifen die Sportsitze meinen Rücken und halten ihn fest in Position. Extrem geniales Sitzgefühl. Auch was die Verarbeitung des Cockpits angeht kann ich nicht meckern. Weder findet man hier billiges Plastik, noch wirkt das Interieur überzüchtigt. Das viele Leder und die dunklen, weichen Armaturen machen das Cockpit sportlich und luxuriös zugleich. Ein nettes Gimmick zur Unterstreichung der Sportlichkeit: An verschiedenen Stellen im Fahrzeug sind Rennstrecken auf denen die Schlange Bestzeiten gefahren hat musterartig eingestickt. Das Fach in der Mittelkonsole wird von der Rennstrecke Laguna Seca verziert. Die Beifahrertür trägt das Muster des Nürburgrings.

Der im Lenkrad integrierte Schalter für Launch Control weckt den Spieltrieb im Mann. Es juckt uns in den Fingern den Wagen zu starten und verrückt über den Asphalt zu jagen. Doch das bleibt wohl vorerst noch ein Traum- zumindest bis zum Verkauf Start der neuen Viper der für die USA auf Ende diesen Jahres fällt. Wir freuen uns schon auf einen ausführlichen Test.