Folge Auto im Test auf Facebook:

Fahrbericht – Der Ferrari 458 Spider im Test

Der Ferrari 458 Spider kommt mit einem aus Aluminium gefertigten, auf Knopfdruck versenkbaren Hardtop. Sobald das Hardtop geschlossen ist, ist der Italiener eigentlich ein reiner Sportwagen für die Rennstrecke mit allen Extras die dazu gehören. Inklusive eines Auspuff und Motorsound der eigentlich alles schlägt, was wir bis jetzt zuhören bekommen haben.

Der Ferrari 458 Spider überzeugt durch Leistung und Technik

Ein 4,5 Liter großer V8-Motor leistet im Ferrari 458 Spider bärenstarke 570 Pferdestärken bei atemberaubenden 9.000/min. Das Leis­tungsgewicht liegt mit 2,8 Kilo­gramm pro PS, geringfügig über dem Leis­tungsgewicht des Coupés (2,7 kg pro PS). Die Beschleunigung auf Tempo 100 km/h meistert der Ferrari in standesgemäßen 3,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 320 km/h. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei guter Fahrweise zwischen 15-16 Liter Super Plus. Mit der aufpreispflichtigen Start-Stopp-Technik kann man den Verbrauch auf 12 Liter senken.

Der Sprint auf Tempo 100 wird in nur 3,4 Sekunden vollzogen.

Der Sprint auf Tempo 100 wird in nur 3,4 Sekunden vollzogen.

Mit einem Gewicht von 1,6 Tonnen ist der 458 Spider für ein Hardtop Cabriolet immer noch ein Leichtgewicht. Dort, wo der baugleiche Achtzylinder des 458 Italia Coupés normalerweise Ansaugluft bezieht, nämlich durch die Einlässe direkt hinter den Seitenscheiben, ist beim Spider durch die markanten Finnen mit den darunter stehenden Überroll­bügeln formschön verpackt, genügend Platz für das von Webasto-Faltdach geschaffen worden.

Das Fahrerlebnis im Ferrari 458 Spider

Schon beim erstmaligen starten des Motors beeindruckt der ohrenbetäubende Sound des Ferrari 458. „Wir haben uns tatsächlich viel Mühe gegeben, um dem Spider eine klanglich angemessene Aura mit­zugeben“, so Ferrari-Chefentwickler Roberto Fideli. Die Sounddesigner in Maranello haben in jedem Fall einen passenden und sehr lauten Sound für den 458 kreiert. Auch bei geschlossnem Hardtop kann man den Sound nahezu direkt von hinten ins Ohr bekommen, indem mach einfach die kleine Heckscheibe runterfährt.

Mit 570 PS ist der Ferrari 458 Spider das perfekte Gefährt für die Rennstrecke.

Mit 570 PS ist der Ferrari 458 Spider das perfekte Gefährt für die Rennstrecke.

Wer lieber ganz offen fahren möchte, kann dies schon nach 14 Sekunden tun, innerhalb dieser Zeit lässt sich das Verdeck öffnen. Während bei geschlossenem Hardtop nicht die kleinsten Anzeichen einer Karosserieschwäche spürbar sind, machen sich bei offener Fahrt zumindest auf schlechten Straßen feine Vibrationen bemerkbar. Das Fahrwerk ist, wie bei einem Ferrari gewohnt, straff und sportlich perfekt abgestimmt. Darüber hinaus überzeugt die Bremsanlage, welche ohne Probleme auch auf jeder Rennstrecke einsetzbar ist.

Der Preis des Ferrari 458 Spider

Der Ferrari 458 Spider hat einen Grundpreis von 221.589 Euro und ist damit 20.000 Euro teurer als das Coupé.

Das sportliche Lenkrad des 458 Spider erinnert an die Formel 1.

Das sportliche Lenkrad des 458 Spider erinnert an die Formel 1.

Unser Fazit zum Ferrari 458 Spider

Mit dem 458 Spider hat Ferrari einen atemberaubenden Supersportwagen geschaffen, der schon seit 2009 auf dem Markt ist und trotzdem noch Maßstäbe in Sachen Sportlichkeit setzt. Zudem sind wir der Meinung, dass der Spider im Vergleich zum Coupé mehr Fahrspaß bietet.

Technische Daten des Ferrari 458 Spider

Modell Ferrari 458 Spider
Leistung 419 kW / 570 PS
Drehmoment 540 Nm
Höchstgeschwindigkeit 320 km/h
Beschleunigung von 0-100 km/h 3,4 Sekunden
Beschleunigung von 0-200 km/h 10,8 Sekunden
Durch. Verbrauch 11,8 l/100 km
CO2 Emissionen 275 g/km
Basispreis 221.589 Euro