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Das neue Jaguar F-TYPE S Cabrio im Test

Der F-Type ist das neueste Modell aus dem Hause Jaguar. Es steht für puren Fahrspaß und vereint dabei Hochleistung, unmittelbares Ansprechverhalten und präzises, agiles Handling mit Alltagstauglichkeit und zeitloser Eleganz. Jaguar hat drei verschiedene Varianten des F-Type erschaffen: Den F-Type, den F-Type S und den F-Type V8 S. Für diesen Testbericht lag uns das Cabriolet des F-TYPE S vor. In einem weiteren Test konnten wir das Jaguar F-Type R Coupé unter die Lupe nehmen.

Exterieur und Design

Designtechnisch ist der Jaguar F-Type S sehr gelungen und vermittelt pure Sportlichkeit. Betrachtet man das breite Heck, fallen einem die beiden sehr dicken Endrohre in der Mitte und die eleganten LED-Heckleuchten sofort ins Auge. Die Front ist ebenfalls erstklassig von den Designern des Hauses Jaguar gestaltet worden. Blickt man dem F-Type ins Gesicht, schaut ein die Raubkatze angriffslustig aus seinen dynamisch geschwungenen Scheinwerfern an. Die Motorhaube ist mit Lufteinlässen bestückt. Der große Kühlergrill mit dem silbernen Jaguarkopf in der Mitte und dem kleinen „S“ in der oberen rechten Ecke ist ebenfalls von jeweils zwei Lufteinlassschlitzen auf beiden Seiten umgeben. Die Farbe „Italian red“ ist vielleicht nicht jedermanns Sache, dennoch ist sie zweifellos die sportlichste Farbe. Das knallige Rot harmoniert gut mit dem Schwarz der Lufteinlässe und des Kühlergrills. Tolle schwarze 20 Zoll Felgen runden das Design des F-Type ab.

Jaguar F-Type 15

Interieur

Die Redakteure John Mahlmann und Nicklas Westphal nehmen sich den Jaguar zur Brust und steigen ein. Beim Öffnen fallen die futuristischen Türgriffe auf, die sich elegant aus der Karosserie herausheben und beim öffnen und schließen des Autos automatisch ein- und ausgefahren werden. Die Redakteure finden sich in einem sehr sportlichen Cockpit wieder. Als erstes fallen die Sportsitze auf, die den nötigen Halt für sportliches Fahren geben. Die Leselichter sind durch eine Touch-Wischbewegung über die Leuchtfläche ein- und auszuschalten. Die Mittelkonsole ist sehr übersichtlich gestaltet. Links neben dem Schaltknauf befindet sich der kleine Schalter, mit dem der Sportmodus aktiviert wird. Ist der Sportmodus aktiviert, wird das Armaturenbrett in rotes Licht getaucht- die Insassen wissen, dass es nun ernst wird.

Leistung und Technik

380 PS ist die Sportversion des F-Types stark, das sind 40 Pferde mehr als bei der normalen F-Type Version. Ein Doppelkupplungsgetriebe sorgt für ein verzögerungsloses Wechseln der Gänge. Zum manuellen Schalten sind am Lenkrad Schaltpedals angebracht. Das Infotainment System ist modern und gut per Touch zu bedienen. Da gibt es zum Beispiel den Dynamic-Modus. Hier kann der Fahrer Einstellungen für Motor, Lenkung, Schaltzeitpunkt und Fahrwerk manuell vornehmen. Ist der Dynamic-Modus aktiviert, schaltet der Wagen im manuellen Modus nicht automatisch hoch. Inbegriffen in diesem System ist auch eine Stoppuhr, Telemetriedaten zu Brems- und Beschleunigungsvorgängen, sowie eine Anzeige der herrschenden G-Kräfte.

Fahrerlebnis

In Hamburg scheint die Herbstsonne vom Himmel, die Luft ist angenehm und wir können das Dach öffnen und das Cabriofeeling genießen. Startet man den Motor, schnellt der Drehzahlmesser einmal bis zum Ende der Anzeige und der Motor brüllt einmal wütend. An diesen kernigen, sportfanatischen Klang müssen sich F-Type Fans gewöhnen, denn der F-Type S ist wirklich sehr laut. Tritt man das Gaspedal etwas weiter durch, springt der Wagen sofort drauf an und spurtet los. Musikalische Unterstützung erhält man dabei tatkräftig aus beiden dicken Endrohren- einfach brutal! Beim Spurt auf der Teststrecke brüllt der Wagen wütend auf, der Drehzahlmesser schnellt in die Höhe und fällt wieder ab, sobald das rechte Schaltpedal gezogen wird. Zeitgleich wird der geniale Auspuffsound durch ein kurzes „knallen“ aus dem Auspuff unterbrochen. Dann brüllt der Wagen wieder los bis der nächste Gangwechsel folgt. Nach 4,8 Sekunden knacken wir die 100er-Marke. Soundtechnisch ist der F-Type S von keinem V6 zu überbieten.

Jaguar F-Type 9

Allerdings hat der F-Type S auch ein anderes Gesicht. Es erfordert einiges Können den Wagen unter Vollbeschleunigung auf der Straße zu kontrolieren so ist das beim einem echten Sportwagen mit Heckantrieb. Auch beim Vollgasgeben aus dem Stand drehen für einen kurzen Moment die Hinterreifen durch, bevor die Raubkatze ihren aggressiven Vorwärtsdrang in einen atemberaubenden Sprint umsetzt.

Kosten

Zu haben ist der F-Type S ab 84.900 Euro inkl. 19% MwSt. Will man den F-Type S mit einer Ausstattung kaufen, wie sie uns zum Test vorlag, kostet er 110.000 Euro bei Hugo Pfohe. Angegeben ist der Verbrauch innerorts mit 12,8 Litern und außerorts mit 7 Litern. Der Testverbrauch bei unserer Testfahrt lag bei sehr sportlichem Fahrstil innerorts bei ca. 15 Litern. Wer sich aber mehr oder weniger am Riemen reißen kann wird wohl mit 13 Litern in der Stadt auskommen.

Fazit

Das genialste an dem Jaguar ist dieser brachiale Sound, der aus den Auspuffrohren, trotz nur 6 Zylinder, hervorgezaubert wird. Einzig die V8-Version des F-Type S kann diesen Sound wohl noch überbieten. Allerdings sind bei dem 1665 kg schweren Achtzylinder auch Abstriche in Sportlichkeit und Agilität zu machen. Unser Meinung nach ist dieser Wagen soundtechnisch, sowie von der Verarbeitung und dem Design ein wirklich erstklassiges Sportauto. Alltagstauglich ist der Wagen natürlich aufgrund des eingeschränkten Platzangebotes weniger. Alles in einem: Ein richtiges innovatives und mutiges Spaßmobil!

Die tolle Zusammenarbeit mit dem renommierten Automobilhändler Hugo Pfohe in Hamburg machte diesen interessanten Test und Fahrbericht möglich. Hugo Pfohe arbeitet schon immer getreu dem Motto: „Seit Generationen für Sie da. Aus Liebe zum Automobil und für die Menschen die es fahren.“ An seinen zahlreichen Standorten in ganz Norddeutschland ist Hugo Pfohe Ihr Händler des Vertrauens u.a. für die Marken Range Rover, Jaguar und Ford.