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Der Range Rover Autobiography – König des Geländes

Autobiography ist die teuerste Ausstattungslinie die Range Rover seinen Kunden bietet. Selbst Offroad Touren verlaufen mit dieser Ausstattung komfortabel. Die freundliche Unterstützung des renommierten Automobilhändlers Hugo Pfohe in Hamburg machte uns diesen tollen Test möglich.

Hugo Pfohe arbeitet schon immer getreu dem Motto: „Seit Generationen für Sie da. Aus Liebe zum Automobil und für die Menschen die es fahren.“ An seinen zahlreichen Standorten in ganz Norddeutschland ist Hugo Pfohe ihr Händler des Vertrauens u.a. für die Marken Range Rover, Jaguar und Ford.

Als ich mich am Mittag mit Redakteur John Mahlmann in den schwarzen Rangen Rover setze, finden wir uns in einem äußerst edlen Interieur wieder. Unter anderem beinhaltet die Autobiography Ausstattungslinie eine besonders weiche und aufwändige Oxfordlederausstattung- wohin das Auge blickt, überall feinstes Leder. Sogar der Dachhimmel besteht aus Alcantara Leder, welches sich edel an das kleine Schiebedach anschmiegt. Auch die Sitze hinten sind elektrisch verstellbar. In Kombination mit dem extrem weichen Oxfordleder wird den Insassen so sehr großen Komfort und ein angenehmes Sitzgefühl geboten. Darüber hinaus sind die Ledersitze beheizbar und belüftbar. Positiv ist auch die Lederverarbeitung auf dem Armaturenbrett. Das Armaturenbrett ist mit Leder bezogen, sodass das Cockpit einen sehr ästhetischen Eindruck erweckt.

In der Mitte des Armaturenbrett mit einem großen Bordcomputer ausgestattet. Neben den Standardfunktionen wie Radio, CD und Navi ist auch Fernsehempfang, sowie DVD Wiedergabe möglich. Der DVD Player befindet sich im Kofferraum. Der Wagen befindet sich in der Parkstellung, John und ich sitzen in den gemütlichen Ledersitzen und schauen Fernsehen auf dem großen Bildschirm. Ich schalte auf D, durch eine Drehung des kleinen Rades in der Mittelkonsole. Bereits hier macht sich eine Annehmlichkeit der Autobiography Ausstattung bemerkbar. Die Parklücke in der wir uns befinden ist eng und unübersichtlich. Um also die Straße einsehen zu können nutzen wir die Kreuzungsansicht. Der Bildschirm schaltet eine Frontkamera ein auf der wir nun herannahende Autos sehen können. Sichtbehinderungen sind somit kein Problem mehr. Außerdem sind die Frontkamera, sowie die anderen zahlreichen Kameras rund um den Wagen herum, als spaßiges Extra obendrein auch während der Fahrt nutzbar. So können Fahrer und Beifahrer die Straße durch die verschiedenen Kameras jeder Zeit bestens im Blick behalten. Auch an den Spiegeln befinden sich Kameras für die Seiten, die das Einparken erheblich erleichtern können. Außerdem sind die Spiegel mit Sensoren ausgestattet, die Autos im toten Winkel erfassen und den Fahrer beim Spurenwechsel warnen.

Das Fahrverhalten auf der Straße

Wenn man so aus dem Fenster auf die anderen Autos herab schaut bekommt man das Gefühl, dass man über alle anderen Autos erhaben ist. Ob der Range auch das halten kann was er ausstahlt? Es wird sich zeigen. Jedenfalls ist die Straße durch dieses hohe Sitzen sehr übersichtlich und man kann gut auf den Verkehr und brenzlige Situationen reagieren und souverän und vorausschauend fahren. Selbst wenn der Fahrer einmal gedanklich nicht auf der Straße ist, warnt einen das Auto durch einen Vorausalarm und verhindert so Auffahrunfälle.

Für Fahrer, die Lust haben mal ein bisschen Gas zu geben und die anderen Autos im Rückspiegel verschwinden zu sehen haben die Engländer den Wagen mit edlen Schaltpedalen ausgestattet. Sie passen optisch zum edlen Interieur und geben dem Offroader darüber hinaus auch einen sportlichen Touch. Auch wenn der Range Rover Autobiography sicherlich nicht der schnellste SUV auf den Straßen ist, haben Fahrer durch Nutzung der Schaltwippen trotzdem ein sportliches Erlebnis und können auch das alt bekannte und beliebte Spiel an der Ampel gewinnen.

Faszinierende Technik- Die Engländer zeigen sich als Innovationsführer

Der Range Rover Autobiography besticht nicht nur durch seine edle Optik, sondern auch durch seine ausgeklügelte und einwandfrei funktionierende Technik. So haben sich die Engländer etwas ganz Besonderes einfallen lassen um das TV-Problem während der Fahrt zu lösen. Damit der Fahrer während der Fahrt nicht abgelenkt wird, der Beifahrer jedoch trotzdem seine Lieblingssendung verfolgen kann verwendet Range Rover hier ein ganz besonderes Display. Aus meinem Blickwinkel als Fahrer sehe ich das Menü des Bordcomputers, während John auf dem Beifahrersitz einen Actionfilm verfolgt- wohlgemerkt auf demselben Bildschirm. Ein tolles Extra und ein gleichzeitig eine beeindruckende Technik! In den Kopfstützen der Vordersitze befinden sich zwei weitere Bildschirme, mit denen die Passagiere auf der Rückbank sich ebenfalls die Fahrt mit TV und DVD versüßen können und so auch die Vorzüge der Autobiography Ausstattungslinie nutzen können.
Auch für Damen die sich auf der Rückbank noch zu Recht machen möchten hält der Range Rover eine positive Überraschung bereit: Auch die Rücksitze sind mit Schminkspiegeln ausgestattet- ungewöhnlich aber durchaus komfortabel.

Der Range Rover stellt als offroadtauglicher SUV seine Artgenossen in den Schatten

Das nicht immer Offroader drin steckt, wo SUV drauf steht zeigen viele Beispiele. Häufig zeigen sich Pseudo Offroader bewusst als SUVs und wollen sich als vermeintlicher Geländewagen hervortuen. Bei einer richtigen Geländetauglichkeitsprüfung stellt sich dann jedoch häufig heraus, dass die Wagen eigentlich nicht richtig für Strecken abseits des befestigten Asphalts gemacht sind. Nicht so der Range Rover! Hier handelt es sich um einen waschechten Offroader, was sich bereits an den 6 verschiedenen Offroad Fahrmodi zeigt. Ob Gras, Schlamm, Schotter, Schnee, Spurrillen, Sand oder Felsen, für jede Bodenbeschaffenheit und jedes Gelände stellt der Range Rover den richtigen Fahrmodus bereit. Natürlich wurde dieses unglaubliche Portfolio an Offroad Modi von uns genauer getestet, es lädt ja geradezu dazu ein sich mal ordentlich im Gelände auszutoben. Wir fahren also raus aus der Stadt und in die ländlichen Regionen um Hamburg. Zuerst finden wir eine Wiese mit einem weitläufigen Sandstück davor. Wir stellen den Sand Modus ein und rollen den Wagen auf die Sandpiste. Zunächst wollen wir das Fahrverhalten bei Beschleunigung näher unter die Lupe nehmen. Ich trete das Gaspedal also durch. Der Motor heult einmal wütend auf und der Geländeriese lässt seine massiven 2,5 Tonnen blitzschnell über das sandige Gelände rasen. Der Allrad Antrieb, ESP und der Sand Fahrmodus arbeiten hierbei einfach so perfekt und super aufeinander abgestimmt zusammen, dass die Reifen kein Stück durchdrehen, so wie es bei vielen anderen SUVs der Fall wäre. Auch von Unebenheiten im Sand lässt sich der Range Rover Autobiography nicht stören, da wir die Höhenverstellung des Fahrwerks auf „Gelände“ eingestellt haben. Zwar erreicht der Wagen bei dieser Einstellung nur maximal 80 Km/h, dafür fährt er sich jedoch äußerst solide. Wie ein König thront der Range über dem Sandigen Untergrund und lässt andere Geländewagen auf der Sandpiste alt aussehen. Der Range Rover Autobiography ist wie ein König: Das prunkvoll ausgestattete Cockpit ist sein Palast, das Gelände sein Königreich. Hier macht ihm keiner was vor!
Es knirscht und staubt wie in einem Sandsturm als wir den Range Rover einem Bremstest auf dem Sand unterziehen. Die Bremsen packen einmal fest zu und in Sekundenschnelle kommt ihre Majestät zum Stehen. Hinter uns hat sich eine riesige Staubwolke aufgetan, der Sandtest ist mit Bravour bestanden!
Auch auf der nassen Wiese die wir als nächstes besuchen macht sich der Wagen gut. Der Grasmodus sorgt für eine optimale Übertragung der Kraft auf die Räder und verhindert das Durchdrehen der Räder sowie ein Ausbrechen in Kurven.

Der Härtetest für den Offroad König im dschungelartigen Waldgebiet

Die Glanzleistungen des Range Rovers bei unseren Sand- und Grastests haben uns schon tief beeindruckt. Voller Enthusiasmus fahren wir wieder über den Asphalt. Die Euphorie hat uns gepackt, wir kriegen nicht genug und wollen die Grenzen austesten. Wie weit kann man mit dem Wagen gehen? Wo hört seine Geländetauglichkeit auf? Wo siegt das Gelände? Wir finden es raus!
Was zunächst noch aussieht wie eine enge Walddurchfahrt verengt sich immer weiter und wird schließlich zu einem schlammigen Trampfahrt mitten im dichtesten Unterholz. Umgestürzte Bäume liegen neben dem Weg, Insekten attackieren die starke Karosserie und versuchen in den edlen Königspalast einzudringen. Aber was will man erwarten? Natürlich hat ein mächtiger König auch viele Feinde. Diplomatisch befinden wir uns glücklicherweise auf der richtigen Seite, denn der Autobiography trotzt seinen Widersachern und lässt die Blutsauger nicht Eindringen. Im Gegenteil- kläglich prallen sie an der markant designten Karosserie ab. Die 20 Zoll walzen alles platt was sich uns in den Weg stellt. Der Schlammmodus ist ein starker Verbündeter, der uns auch bei ruckartigen Gasstößen zum Sieg über die Natur verhilft.

Der Offroad König bestätigt uns seine Herrschaft über alle 4 Elemente

Auch wenn zu diesem Zeitpunkt bereits fest steht, dass Hugo Pfohe uns heute einen unvergleichbaren Geländewagen zum Test zur Verfügung gestellt haben und der Wagen seine Einzigartigkeit schon mehrmals bewiesen hat, stand uns das Beeindruckenste noch bevor- das Beste soll ja auch bekanntlich zum Schluss kommen.
Als sich der kleine Schleichweg, durch den wir uns unseren Weg bahnen an einer Stelle plötzlich verbreitert erblicken wir einen weitläufigen Graben, ja fast schon ein kleiner See, der sich durch die starken Regenfälle schätzungsweise 40cm mit Wasser gefüllt hat. John und ich schauen uns an und jeder weiß sofort was der andere denkt. Und da geht es auch schon los. Mutig setzt sich der Range Rover in Bewegung und legt sich, nachdem er die Erde und Luft schon besiegt hat nun mit dem mächtigsten Feind an- dem Wasser! Während herkömmliche SUVs hier den Löffel abgeben würden, ist dieser Härtetest für den König des Geländes lediglich eine Herausforderung. Das Wasser strömt durch die massiven Leichtmetallfelgen und spritzt an der Karosserie hoch. Bestimmt und unaufhaltsam durchqueren wir das kühle Nass und kommen schließlich auf der anderen Seite an. So geht auch bei dieser Herausforderung der Range als Sieger vom Platze- auch wenn ihn diese Herausforderung ganz schön ins Schwitzen gebracht hat, der Wasser läuft ihm nur so von den Felgen und dem Unterboden und tropft auf den Schlamm.
Natürlich haben wir bei unserem Test den Kampf mit dem ersten Element, dem Feuer ausgespart, um nicht den wertvollen offroader von Hugo Pfohe zu beschädigen. Wir sind uns jedoch trotzdem sicher, dass selbst hierbei der König mit einem blauen Auge davon kommen würde.

Unser Fazit

Den Titel „Offroad- König“ hat sich der Range Rover Autobiography redlich verdient. Er trotzt allem und beugt sich nicht einmal den Kräften der Natur. Wir wissen nun, es handelt sich bei diesem Auto eindeutig um eine Highend Offroad-maschine, die jeden unserer Tests mit Bravour meisterte und jeglichen tückischen Gelände erbarmungslos den Gar ausmacht- der König im Gelände und königlich auf der Straße. Ein Auto für Perfektionisten und alle die Freude an perfekten Dingen haben- und Menschen, die sich mit nicht weniger als dem Besten zufrieden gaben.

Die Radaktion bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei dem Autohaus Hugo Pfohe www.hugopfohe.de für die freundliche Unterstützung und den tollen Test.