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Range Rover Evoque Lifestyle und Design auf ganzer Linie

Die tolle Zusammenarbeit mit dem renommierten Automobilhändler Hugo Pfohe in Hamburg machte diesen interessanten Test und Fahrbericht möglich. Hugo Pfohe arbeitet schon immer getreu dem Motto: „Seit Generationen für Sie da. Aus Liebe zum Automobil und für die Menschen die es fahren.“ An seinen zahlreichen Standorten in ganz Norddeutschland ist Hugo Pfohe ihr Händler des Vertrauens u.a. für die Marken Range Rover, Jaguar und Ford.

Der Range Rover Evoque ist ein ganz besonderes Auto. Es fällt schwer den Range Rover in eine „Schublade“ zu stecken: Er ist ein bisschen SUV, ist aufgrund seiner Größe und der 2 Türen jedoch hier nicht wirklich zuzuordnen. Auch seine Form sieht man nicht alle Tage. Das flach abfallende Heck ist sehr markant und stellt eine gänzlich neue Form auf dem Automobilmarkt da. Überhaupt ist an diesem SUV Mischling vieles anders.

Ein edler Sportler mit Zeitgeist

Als wir in den schwarzen Evoque schauen, haben wir das Gefühl in einen Sportwagen vom Kaliber Porsche GT3 zu schauen: Knall rote Sportsitze in Schalensitz-Optik, vorne, sowie auch hinten. Die Rückbank besteht aus schwarzem Leder. Die davon farblich abgesetzten und hervorstehenden roten Sportsitze ergeben einen schönen Kontrast und lassen das Interieur des Evoque unverwechselbar aussehen. Das haben wir dem kreativen Dynamic Plus Ausstattungspaket zu verdanken, welches unter anderem diese sportlichen Sitze enthält. Außerdem enthalten sind einige edle Dekorelemente aus hochwertigem Edelmetall. Auch der schwarze Klavierlack um das Wählrad und um die Fensterheber herum macht einen sehr edlen Eindruck auf uns. Insbesondere der Kontrast der zwischen dem schwarzen Leder der Tür, dem farblich abgesetzten schwarzen Klavierlack und dem roten Leder entsteht gefällt uns sehr gut. Ein Lob an die Innendesigner des Hauses Rover!

Sportlich begabt, technisch versiert

Als wir die Technik des Evoques unter die Lupe nehmen, erkennen wir viele Dinge die uns schon beim Test des Range Rover Autobiography aufgefallen sind. Der teilbare Bildschirm ist wieder mit an Bord. Auch wenn hier kein Fernsehen geguckt werden kann, DVDs lassen sich in höchster Qualität abspielen. Somit kann auch im Range Rover Evoque der Teilbare Bildschirm zum Einsatz kommen. Der Beifahrer kann sich so einen aufregenden Film anschauen und der Fahrer sieht aus seinem Blickwinkel weiterhin den Bordcomputer und kann ungestört auf die Verkehrslage achten. Technisch einwandfrei! Um Unfälle beim Spurenwechsel zu vermeiden haben die Außenspiegel eine Anzeige um vor Fahrzeugen im toten Winkel zu warnen. Natürlich hat der Range Rover auch die Keyless-go Funktion. Die Türen lassen sich durch eine leichte Fingerberührung an den Türgriffen auf- und abschließen.

Vor dem großen Auftritt kommt der Soundcheck

Dass der Sound bei einem Diesel nicht gerade aus dem Auspuff kommt ist bekannt. Leider ist dem auch so beim Range Rover Evoque. Wird das Gaspedal voll durchgetreten knurrt der Motor seine Umgebung etwas gereizt an. Nichts atemberaubendes, aber was will man erwarten von einem Diesel? Soundtechnisch absolut in Ordnung für einen Diesel. Damit Redakteur John und ich aber trotz Dieselsound etwas anständiges auf die Ohren kriegen ist der Evoque mit einem Soundsystem der Marke Meridian ausgestattet. Diese macht ihren Job bei moderater Lautstärke wirklich gut. Ein Klarer Sound, ein intakter Bass. Doch wenn man den Drang hat etwas lauter zu hören stößt man beim Soundsystem des Range Rover Evoques auf etwas taube Ohren.

Rover Lifestyle

Nach einem ausgiebigen abtasten zwischen uns und Fahrzeug sind wir nun bereit für den Fahrtest. Der Wagen ist bereits warm und befindet sich in testbereitem Zustand. John dreht das wählrad auf S. Wie aus dem Range Rover Autobiography bekannt ist auch im Evoque ein ausgiebiges Offroadprogramm vorhanden. Da wir jedoch die Asphalttauglichkeit des Wagens kontrollieren wollen, stellen wir das Sportfahrwerk ein. Die Begrenzungen auf den Tachoanzeigen fangen an rot zu leuchten. Ein nettes Extra, als wolle der Wagen uns sagen: „Jetzt wird es ernst“.

Wir stehen an der Ampel und warten auf das grüne Licht. Als die Ampel von Grün auf Orange springt nimmt Redakteur John Mahlmann den Fuß von der Bremse und tritt das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Wie es sich für einen Diesel gehört packt der Range Rover sein höchstes Drehmoment aus und zieht uns kräftig über den Asphalt. Was sich im unteren Geschwindigkeitsbereich noch durchaus imposant anfühlte flacht mit zunehmender Geschwindigkeit ab. In guten 8.5 Sekunden macht der Wagen den 0 auf 100 km/h Sprint. Natürlich ist dies keine besondere Vorzeigezeit, mit der man andere beeindruckt. Nichtsdestotrotz darf man nicht vergessen, welchen Anspruch der Evoque an sich selber hat. Natürlich ist er ein kleiner, sportlicher SUV, der durchaus auch mal mit fauchendem Dieselsound an dem ein oder anderen vorbeizieht. Aber das Hauptaugenmerk liegt bei diesem Auto doch vielmehr auf dem höchst innovativen Design.

Unser Fazit

Wer sich für einen Range Rover Evoque entscheidet hat nicht den Anspruch sich in 5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu katapultieren und mit mörderischer Geschwindigkeit über die linke Spur der Autobahn zu jagen. Vielmehr wollen sich Evoque Käufer am einzigartigen Design erfreuen und die Vielseitigkeit des Fahrzeugs auskosten, sowohl auf der Straße, als auch im Gelände. Sie wollen ein ganz bestimmtes Lebensgefühl haben und den Rover Lifestyle leben. Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet sind seine Leistungen in der Disziplin Sprint durchaus gut und man kann auch beim Vollgas geben ordentlich Spaß haben mit ihm. Im Punkt Technik und Verarbeitung zeigt sich der Evogue tadellos. Bei Kaufinteresse empfiehlt die Auto im Test Redaktion das Autohaus Hugo Pfohe www.hugopfohe.de, vereinbaren sie doch einfach mal eine Probefahrt mit dem Evoque und lernen ihn selber kennen.