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Der neue Range Rover Vogue im Test

Die tolle Zusammenarbeit mit dem renommierten Automobilhändler Hugo Pfohe in Hamburg machte diesen interessanten Test und Fahrbericht möglich. Hugo Pfohe arbeitet schon immer getreu dem Motto: „Seit Generationen für Sie da. Aus Liebe zum Automobil und für die Menschen die es fahren.“ An seinen zahlreichen Standorten in ganz Norddeutschland ist Hugo Pfohe Ihr Händler des Vertrauens u.a. für die Marken Range Rover, Jaguar und Ford.

Erst einige Wochen ist es her, dass der neue Range Rover zu haben ist. Das Besondere an diesem Auto: es ist nicht irgendein Auto, sondern der erste SUV mit Alukarosserie. Das von Grund auf neu entwickelte Topmodell des britischen Allrad-Spezialisten setzt völlig neue Maßstäbe in der SUV-Luxusklasse – mit vielen hochwertigen Ausstattungs- und Komfortdetails, mit optimierten Fahr- und Handlingeigenschaften und nicht zu vergessen mit wegweisender Technologie. Die Auto im Test Redaktion nahm sich diesen in einem ausführlichen Test zur Brust.

Exterieur und Design

Eine der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger ist die Monocoque-Karosserie aus leichtem Aluminium. Diese verhilft dem Range Rover zu einer deutlichen Gewichtseinsparung: 180 Kilo speckt der Luxus-SUV dadurch ab, und ist folglich ganze 39 Prozent leichter als eine vergleichbare Stahlkarosserie – und gewährleistet trotzdem überragende Festigkeit. Hinzu kommen weitere Einsparungen im Fahrzeug, wodurch das neue Modell insgesamt bis zu 420 Kilogramm leichter wird.

Auffällig sind auch die markanten Kiemen an den vorderen Türen, die dem neuen Range Rover eine bissige Optik verleihen. Das Schiebedach der Neuauflage ist zu einem großen Panoramadach herangewachsen und somit bedeutend größer als das des Vorgängermodells. Das ansonsten Range Rover typische Design bleibt natürlich auch bei diesem Modell erhalten. Die Front wirkt mächtig und edel zugleich und wird durch die neuen LED-Scheinwerfer zusätzlich aufgewertet.

Interieur

Ein Blick in das Wageninnere: Hier erwartet uns Luxus und kompromissloser Komfort in Kombination mit exquisiten Materialien, handwerklich perfekter Verarbeitung und einem ebenso stilvollen modernen Design. Range Rover schafft es, sein neues Top-Modell nicht nur edler und hochwertiger als seinen Vorgänger zu machen, sondern auch großzügiger. Sitzen auf der Rückbank ist für Insassen deutlich bequemer, da zusätzliche 118 Millimeter Beinfreiheit vorhanden sind. Auch die Sitze der Rückbank sind elektronisch verstellbar.Aspekte, die der Redaktion sofort ins Auge fallen sind die neugestaltete Mittelkonsole und das optimierte Layout: Es sind deutlich weniger Knöpfe vorhanden.

Wie auch im Vorgängermodell lässt sich auch in der Neuauflage der Bildschirm des Bordcomputers teilen, so dass der Beifahrer auf dem gleichen Bildschirm TV gucken kann, der Fahrer jedoch weiterhin den Navigationsbildschirm sieht, damit er nicht abgelenkt wird. Auch sind neue Audiosysteme des Spezialisten Meridian an Bord. Im Spitzenmodell ist sogar ein Soundsystem mit einem Subwoofer mit 1700 W Leistung und 29 Lautsprechern erhältlich. Das in die Mittelkonsole integrierte Kühlfach stellt für die Redaktion ein kleines Highlight da, tit warmen Getränken im Sommer ist damit Schluss. Ein weiteres, komfortables Detail ist die elektrische Betätigung des oberen und unteren Teils der Heckklappe des sehr großen Kofferraums. Auch haben die Türen eine beeindruckende Zuziehhilfe erhalten. Es bedarf so nur noch des Anlehnens der Tür, diese wird dann automatisch herangezogen und geschlossen.

Leistung und Technik

Innovativ zeigt sich Rover auch in Sachen Technik. Die neue Fahrwerksarchitektur in Leichtbauweise ist eine beindruckende Neuerung. Das größtenteils aus leichten Aluminiumelementen konstruierte Fahrwerk ist mit einer verstellbaren Luftfederung aller Räder kombiniert, die auf und abseits der Straßen nützliche Komfortdienste leistet. So wird für eine nahezu perfekte Fahrdynamik gesorgt. Auch hat der Range Rover einen aktiven Neigungsausgleich integriert und die adaptive Fahrwerkssteuerung „Adaptive Dynamics“. Begeistert war die Redaktion von der Automatischen Untergrundserkennung „Terrain Response“. So wird das Fahrwerk für jeden Boden richtig abgestimmt.

Antriebstechnisch macht auch dem neuen Range Rover so schnell kein SUV etwas vor. Der starke V8 Dieselmotor in Kombination mit der Achtstufenautomatik und Allradantrieb lässt beim Sprint so einige Fahrzeuge hinter sich. Der Zug fällt auch, allein schon aufgrund der Gewichtseinsparung, deutlich stärker aus als beim Vorgänger

Fahrerlebnis

Das beeindruckende an einer Fahrt mit dem neuen Range Rover ist, dass der Wagen einerseits mit seinem starken V8 Motor 249 kW (339 PS) bereitstellt und für ein sportliches Fahrerlebnis sorgt, und man gleichzeitig den vielen Komfort und Luxus genießt. Wir fahren auf die Autobahn Richtung Timmendorfer Strand und treten das Gaspedal durch und der Dieselmotor brummt laut auf- ein wirklich guter Sound für einen Dieselmotor. Der Sound könnte Passanten glauben lassen, es handele sich hier um einen Benziner. Das maximale Drehmoment von 700 Nm, das schon zwischen 1750 und 3000/min bereitsteht leistet gute Arbeit. Der Wagen katapultiert uns in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auch in den Kurven liegt der SUV gut, trotz seiner immensen Größe.

Kosten

Der Einstiegspreis in die Range Rover Welt beginnt ab 89.100,-Euro, da es erstmals wieder einen 6-Zylinder Diesel gibt, der kombiniert nur 7,5l verbraucht. Die Modellversion mit SDV8-Triebwerk und Vogue-Ausstattung gibt es ab 107 100 Euro, während die Preisliste des 5.0L-V8-Kompressormodells bei 113 600 Euro beginnt. Der fortschrittliche 4,4-Liter-Achtzylinder-SDV8 steht definitiv für Fahrspaß, jedoch weniger für eine effiziente Fahrweise. Angegeben ist er mit 11,8 Liter Stadtverbrauch, der Testverbrauch lag bei sportlicher Fahrweise in der Stadt bei ca. 13 Litern und 9-10 Litern außerorts.

Fazit

Die Stärke des neuen Range Rovers ist eindeutig seine innovative Leichtbauweise in Verbindung mit dem starken Motor, die für ein wirklich unvergleichbares Fahrerlebnis sorgt. Natürlich hat so viel Sportlichkeit auch seinen Preis. Die Radaktion bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei dem Autohaus Hugo Pfohe www.hugopfohe.de für die freundliche Unterstützung und den tollen Test.